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So holen Sie sich Ihr Geld von den Versicherungen zurück

Eine Lebensversicherung ist längst nicht mehr das, was sie vor 20 Jahren einmal war. Inzwischen leidet die einst so begehrte Altersvorsorge selbst unter Altersschwäche, wenn sie nicht gar schon den Weg ins Nirwana gegangen ist. Ähnliches gilt für Rentenversicherungen. In jedem Fall ist ein Abschluss nicht mehr empfehlenswert. Die Chancen, dass Sie gutes Geld zurückbezahlt bekommen, stehen gut. Wie hoch die Summen sind und welche Voraussetzungen Sie erfüllen müssen – das erfahren Sie jetzt.

Viele Versicherungen sind Klotz am Bein

Mit einer „falschen“ Beratung fing alles an. Damals hat das natürlich noch keiner bemerkt. Doch Versicherungskunden, die sich betrogen fühlten, brachten den Stein ins Rollen. Und sie hatten damit Erfolg, denn die Richter stellten sich auf Verbraucherseite. So haben heute tausende Versicherungskunden die Möglichkeit, Geld zurückzufordern.

Die rechtliche Grundlage dafür bilden einige Urteile des Bundesgerichtshofes (BGH)*. Darin wurden Fehler in den Widerrufsbelehrungen bestätigt, wenn die Verträge gemäß dem zum damaligen Zeitpunkt geltenden Versicherungsvertragsgesetz zustande kamen. Die Mehrzahl der in dieser Zeit in Deutschland abgeschlossenen Lebensversicherungen ist davon betroffen.

Wenn auch Sie dazu gehören, können wir Ihnen nur raten, diese Chance zu nutzen und den „Klotz am Bein“ schnellstmöglich loszuwerden. Denn die Renditeentwicklung der meisten Lebensversicherungen entspricht bei weitem nicht dem, was Ihnen beim Abschluss versprochen wurde. Das liegt vor allem an den hohen Abschlusskosten, die Sie zahlen müssen. Auch die Anlagen, die viele Versicherer mit Ihrem Geld tätigen, sind häufig schlecht gewählt und bleiben renditemäßig weit hinter den Erwartungen zurück. Ähnlich unrentabel sind auch die meisten Rentenversicherungen.

Versicherungen feilschen um jeden Cent

Wie hoch die Auszahlungssummen ausfallen, hängt in erster Linie davon ab, wie viel Sie bisher eingezahlt haben. Die Versicherung darf Ihnen weder Verwaltungskosten noch Abschlussprovision vom Auszahlungsbetrag abziehen. So können Sie also sehr wohl damit rechnen, die eingezahlten Prämien vollständig zurückzubekommen.

Außerdem stehen Ihnen Zinsen zwischen 4 und 7 Prozent zu. Das ist der größte Batzen und es lohnt sich für Sie, sich hier kampfbereit zu zeigen. Denn die Versicherungen streiten, gerade was die Zinsen betrifft, um jeden Cent. Rein rechtlich muss Ihnen der Versicherer die mit Ihrem Geld erarbeiteten Beträge zurückerstatten. Es ist an der Versicherung Ihnen zu „beweisen“, dass sie geringere Zinsen erwirtschaftet hat, als die von Ihnen geforderten. Wenn Sie langen Rechtsstreitigkeiten aus dem Weg gehen wollen, rate wir Ihnen, nur 4 oder 5 Prozent Zinsen zurückzufordern. Diese Beträge werden die Versicherungen höchstwahrscheinlich eher zugeben, als wenn Sie mit 7 Prozent „in die Vollen“ gehen.

Von den Auszahlungsbeträgen abgezogen werden dürfen lediglich sogenannte Risikobeträge. Diese Kosten sind dem Versicherer daraus entstanden, dass er Ihnen über die Vertragslaufzeit einen Versicherungsschutz geboten hat.

Je weniger an zusätzlichen Vereinbarungen in Ihrem Vertrag enthalten sind, desto mehr Geld erhalten Sie zurück. Wurde zum Beispiel eine bestimmte Versicherungssumme bei Todesfall oder eine Weiterbezahlung bei Berufsunfähigkeit vereinbart, mindert das heute den Auszahlungsbetrag. Wie hoch dieser wertmindernde Betrag ist, weiß allerdings nur der Versicherer. Es kann etwas schwierig sein, das herauszufinden. Aus Erfahrung mit vielen meiner Kunden weiß ich, dass die Versicherungen an dieser Stelle gerne versuchen zu tricksen – das liegt ihnen wohl im Blut. Das Gleiche gilt für die o.g. Zinsberechnung. Deshalb raten wir Ihnen, sich Unterstützung vom Fachmann zu holen.

Wenn alles gut läuft, können die ausgezahlten Summen bei mehreren 1000 Euro liegen bis hin zu fünfstelligen Geldbeträgen. Es lohnt sich auf jeden Fall, hier dran zu bleiben und genau zu überprüfen, ob Ihre Versicherungsvertäge die nötigen Voraussetzungen erfüllen.

Wann ist die Widerspruchsbelehrung nicht korrekt?

Zuerst einmal ist da zu klären, was eine korrekte Widerspruchsbelehrung bedeutet. Wenn Sie glauben, dass Sie keine Widerspruchsbelehrung bekommen haben, muss die Versicherung das Gegenteil beweisen. Das ist schon mal gut für Sie.

In den meisten Fällen ist es allerdings so, dass die Widerspruchsbelehrung unkorrekt formuliert ist und Fehler enthält.

Das können sein:

Unabhängige Beratung sichert Ihr gutes Geld

Für die Rückzahlung und problemlose Kündigungen kommen alle Verträge in Frage, die zwischen dem 29. Juli 1994 und dem 31. Dezember 2008 abgeschlossen wurden. Dazu zählen alle Lebens- und Rentenversicherungen mit oder ohne Fondsanlage. Gehen Sie vorsichtig vor mit Verträgen, die mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung kombiniert sind. Diese könnte wichtig für Sie sein und Sie sollten sie nur in Ausnahmefällen kündigen.

Trotz der auf den ersten Blick eindeutigen Rechtslage ist es dennoch schwierig, allgemeine Ratschläge zu geben, ob sich für Sie ein Widerspruch lohnt oder nicht. Nur anzuschauen, ob Sie mehr Beträge eingezahlt haben, als Ihr Vertrag heute wert ist, reicht nicht aus. Es gibt noch zahlreiche weitere Aspekte, die hier zu beachten sind.

Je höher Ihre Beiträge und/oder der Wert Ihres Vertrages bereits sind, umso mehr lohnt es sich, Experten hinzuziehen. Die Policenexpress GmbH konnte inzwischen schon zahlreichen Kunden helfen, denn unsere Rechtsanwälte überprüfen fachmännisch und neutral Ihre bestehenden Versicherungsverträge. Wenn sich ein Widerspruch nicht lohnt, kläre ich Sie auch darüber unvoreingenommen auf. Es geht schließlich darum, den höchstmöglichen Gewinn aus den bestehenden Versicherungsverträgen für Sie herauszuholen.

Lassen Sie Ihre bestehenden Versicherungen prüfen, inwieweit sie sich für Sie noch lohnen oder wann ein Widerspruch besser ist. Es ist um jeden Euro schade, den Sie den Versicherungen zu viel in den Rachen werfen. Sie selbst können mit dem Geld viel mehr gute Dinge anfangen und es wesentlich sinnvoller anlegen.

* Wenn Sie näher an den rechtlichen Grundlagen interessiert sind, das sind die wichtigsten Urteile dazu: IV ZR 76/11, IV ZR 384/14, IV ZR 448/14.


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